Verwaltungsgebäude Krohne Duisburg, 2016 Verwaltungsgebäude Krohne Duisburg, 2016 Verwaltungsgebäude Krohne Duisburg, 2016

Verwaltungsgebäude Krohne Duisburg
2014

Das kompakte sechsgeschossige Gebäude hat eine innere Nutzfläche mit einem U-förmigen Grundriss, welcher die Atriumhalle umschließt.
Die Halle ist von der Straßenseite wie auch von den Produktionsgebäuden aus betretbar. vfiier befindet sich auch der Empfang / die Anmeldung.
Die sechsgeschossige Halle erschließt sämtliche Etagen und gibt dem Besucher Orientierung anhand der vertikalen Erschließung in Form von zwei verglasten Aufzügen und einer gewendeten Treppenanlage. Die einzelnen Etagen sind durch ein Podest erkennbar. Im vorderen Fassadenbereich verbinden zwei Brücken die beiden Gebäudeteile im 4. und 5. OG.
In der Eingangshalle wird regionaler heller Naturstein als Bodenbelag eingesetzt. (z. B. harter Ruhrsandstein von der Hohensyburg bei Dortmund). Speziell das Fußboden-Quadrat, welches sich im quadratischen Glasdach widerspiegelt, soll hier beispielhaft genannt werden.
Die Decken werden gespachtelt, gestrichen oder bleiben in Sichtbeton. Kombiniert werden diese mit abgehängten Deckensegeln aus Textil.
Die unterschiedlichen Aus- und Einblicke geben dem Ganzen eine Transparenz über die , Halle hinweg in die Bürolandschaften.
Die Aufteilung der einzelnen Arbeitsbereiche in den Bürotrakten soll mit Elementen aus geschlossener Brüstung und darüber liegenden Glaselementen erfolgen. Die Fassade wird einen naturhaften Eindruck vermitteln, da die Fensterelemente im Inneren aus Lärchenholz gefertigt werden.
Die Anmutung der Eingangshalle als zentraler Dreh- und Angelpunkt bestimmt das Bauwerk. Ansonsten sind Materialien mit großer Lebensdauer und mit baubiologischem Anspruch zu verarbeiten.
Auf die energetische Nachhaltigkeit wurde bei dem Entwurf besonders geachtet. Eine intensive Abstimmung zwischen Architekten und Fachingenieuren: Statik, TGA (Technische Gebäude Ausrüstung) und Fassadentechnik, hat das vorgestellte Konzept erfahren.